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Parlamentarische Anfragen 2010 - 2011

Question 1306 (14.3.2011) de M. Jean Colombera (ADR) concernant les médicaments
homéopathiques:


In meiner parlamentarischen Frage Nr.1188 betreffend die Rückerstattung von homöopathischen
Mitteln hatte ich darauf hingewiesen, dass in Luxemburg nur die Medikamente zurückerstattet
werden, die aus einer „Monosubstanz” bestehen, wogegen komplexe homöopathische Medikamente mit mehreren Substanzen nicht zurückerstattet werden. Damit trotzdem die komplexen Substanzen
zurückerstattet werden, müssen diese Substanzen einzeln verschrieben werden, was schlussendlich
teurer für die Gesundheitskasse zu stehen kommt. In seiner Antwort teilt der Minister mit, dass die Gesundheitskasse die Meinung der WHO teilt, indem sie die wissenschaftlichen Kenntnisse in den Vordergrund stellt um die Praxis einer sicheren und wirksamen Medizin zu fördern. Nichtsdestotrotz bleibt meine Frage unbeantwortet.

ln diesem Zusammenhang möchte ich folgende Fragen stellen:

1) Warum werden in Luxemburg „unitäre” homöopathische Medikamente zurückerstattet und „komplexe” Medikamente nicht? Ist das nicht ein Paradox?

2) Sind „unitäre” homöopathische Medikamente nach wissenschaftlichen Kriterien besser als „komplexe” homöopathische Medikamente einzustufen?

3) Welche politischen Gründe haben den Minister dazu bewegt nunmehr nur die „unitären”
homöopathischen Medikamente anzuerkennen?



Réponse (3.5.2011) de M. Mars Di Bartolomeo, Ministre de la Sécurité sociale:


En guise de réponse à sa question parlementaire, je me permets de renvoyer l'honorable
Député aux documents parlementaires 5260 relatifs à la loi du 21 décembre 2004 modifiant
l'article 22 du Code des assurances sociales.