Question 0992 (9.11.2010) de M. Jean Colombera (ADR) concernant le suivi du patient après une hospitalisation
Im Anschluss an einen Klinikaufenthalt sehen sich viele Patienten einer neuen Gesundheitssituation ausgesetzt, da ab diesem Zeitpunkt eventuell neue Medikamente eingenommen werden müssen oder andere Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Bei der Entlassung aus der Klinik muss eine nahtlose Versorgungskontinuität gewährleistet werden. Dies scheint in den meisten Fällen relativ schwierig zu sein. In Deutschland gibt es im Rahmen der Reglementierung der integrierten Versorgung, Dispositionen, in deren Rahmen die entlassende Klinik dem nach Hause zurückkehrenden Patienten Medikamente und Materialien für einen poststationären Zeitraum von bis zu drei Tagen zur Verfügung stellen darf, um ihm und seiner Familie die Möglichkeit zu geben, die vom Klinikarzt verschriebenen
Medikamente und Hilfsmittel zu beschaffen.
In diesem Zusammenhang möchte ich folgende Fragen stellen:
1) Existiert in Luxemburg ebenfalls eine solche Übergangsregelung für Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden?
2) Wenn ja, hat der Patient Anspruch auf eine solche Dienstleistung und muss die entlassende Klinik dem Rechnung tragen?
3) Wenn nein, ist es im Kontext der Versorgungskontinuität und der laufenden Gesundheitsreform vorgesehen, Richtlinien in diesem Sinne zu erlassen, in denen die organisatorischen, finanziellen und versorgungstechnischen Rahmenbedingungen beschrieben sind?
Réponse (2.12.2010) de M. Mars Di Bartolomeo, Ministre de la Sécurité sociale
Une disposition analogue à celle existant en Allemagne n’existe pas au Luxembourg. Le Code de déontologie médicale prescrit que la continuité des soins au malade doit être garantie.
Pour les besoins des traitements poststationnaires, le médecin remet au patient à la sortie de l’hôpital les ordonnances médicales pour les fournitures dont celui-ci a besoin à la sortie. Ces documents devraient en principe être remis au patient dans les délais lui permettant de préparer au mieux son retour à domicile.
Suite à la loi sur les soins palliatifs, le règlement grand-ducal du 9 septembre 2009 modifiant le règlement du 1er mars 2002 relatif à la pharmacie hospitalière et au dépôt hospitalier de médicaments a été modifié dans son alinéa 9 qui dispose dorénavant que «sur ordonnance médicale individuelle nominative, le pharmacien-gérant ou le pharmacien qui le remplace peuvent délivrer certains médicaments, dispositifs médicaux ou aliments particuliers vers le secteur extrahospitalier».