Question 0027 du 13 août 2009, M. MAJERUS Mill, Question parlementaire à M. Mars Di Bartolomeo: «Palliativ Care»
Das Gesetz vom 16 März 2009 über Palliativversorgung ("Palliativ Care") Patientenverfügung für fürsorgliche Betreuung am Lebensende verfügt im 1. Kapitel das Recht von Pfelgebedürftigen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder terminalen Erkrankungen auf eine qualitativ hochwertige palliative Betreuung.
Inhalte und Kriterien dieser Versorgung werden in Artikel 1 Abschnitt 2 des Gesetzes, konform zu den Standards der Weltgesundheitsorganisation, deutlich gemacht:
- Wahrnehmung und Berücksichtigung aller körperlichen, seelischen und spirituellen Bedürfnisse des Pflegebedürftigen
- Behandlung und Linderung der physischen Schmerzen und psychischen Leidens
- Begleitung der Nächsten
- Übernahme der Behandlung durch ein interdisziplinäres Team
- gezielte Strukturierung und Koordinierung der Betreuungsprozesse
- Ausrichtung der Pflege am Prinzip der unantastbaren Würde des Pflegebedürftigen.
Dem Gesetz entsprechend können Betroffene diese palliative Betreutung beanspruchen unabhängig davon, ob sie in einem Krankenahus, in einem Altenpflegeheim, in einem Hospiz oder auch ambulant zu Hause versorgt werden.
Meinen Informationen zufolge sind die ambulanten Betreuungsnetze nicht in der Lage, eine dem Gesetz und der Weltgesundheitsorganisation (WHO, 2002) entsprechende, qualitiativ hochwertige palliative Versorgung zu gewährleisten. Für die ambulante Pflege krebskranker Patienten in der Terminalphase stellt die CNS im Rahmen des neuen Gesetzes anscheinend weniger finanzielle Ressourcen zur Verfügung als für die Betreuung Schwerstpflegebedürftiger im Rahmen der Pflegeversicherung. Das Fazit einer zur Zeit unzureichenden Finanzierung würde natürlich auch für die palliative Versorgung in einem stationären Hospiz oder in einem Altenpflegeheim gelten. Kann der Minister meine Einschätzung der Dinge bestätigen?
Teilt der Minister die Einschätzung, dass eine qualitativ hochwertige Palliativversorgung im Krankenhaus, im Altenpflegeheim, im Hospiz oder in der ambulanten Pflege bestimmte Leistungsangebote umfassen muss?
Teilt der Minister die Ansicht, dass der finanzielle Beitrag der palliativ betreuten Patienten an Pflege- und Therapiekosten (z.B. Medikamente) nicht abhängig sein darf von der Tatsache, dass sie
im Krankenhaus, im Altenpflegeheim, im Hospiz oder im ambulanten Bereich gepflegt werden?
Gedenkt der Minister eine eigene Nomenklatur für den Bereich des "Palliativ Care" einzuführen?
Réponse de Mars Di Bartolomeo (9 octobre 2009)
D'après l'alinéa 3 de l'article 1er de la loi précitée les soins palliatifs sont assurés à l'hôpital, dans un établissement ou à domicile suivant les lois sur l'assurance maladie et l'assurance dépendance. La législation en matière d'assurance maladie et d'assurance dépendance a été adaptée en conséquence pour reprendre dans son périmètre la prise en charge des soins palliatifs.Les statuts de la CNS ne prévoient actuellement pas une règle préférentielle explicite pour les patients palliatifs en ce qui concerne le taux de prise en charge, notamment des médicaments. Toutefois dans le secteur extrahospitalier un certain nombre de règles prévoient la possibilité de dispenser de certaines rigueurs comme la limitation du nombre de consultations ou de visites médicales. Ces exceptions sont appliquées dans les cas palliatifs.
Les aides techniques nécessitées par les personnes en fin de vie sont accordées par l'assurance maladie sur base d'une simple ordonnance médicale d'après les statuts. Normalement il s'agit d'une mise à disposition par le Service des moyens accessoires (SMA).