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Parlamentarische Anfragen 2011 - 2012

Frage 2393 (04.11.2012) von Herrn Jean Colombera (ADR) betreffend
dieIdentifikation von Patienten:


Herr Präsident,

Hiermit bitte ich Sie folgende pariamentarische Anfrage an den Gesundheitsminister weiterzuleiten.
Immer wieder fällt es auf, dass es bei der Namensführung der Patienten in den einzelnen Kliniken
unterschiedliche Vorgehensweisen bestehen. Die einen geben bei Frauen zunächst den „Nom de
jeune fille" an, der dann mit dem Namen der "épouse" ergânzt wird. Andere Kliniken nehmen den
Namen der verheirateten Frau a(s Ersten um ihn mit dem Jungmädchennamen zu ergänzen.
Des fuhrt leider beim niedergelassenen Arzt dazu, wenn er Dokumente aus verschiedenen Kliniken
erhäit, dass er sich mit dem Umstand auseinandersetzen muss die Personen richtig einzuordnen, was
manchmal zu Probleme führen kann.
Fragen:
1) Wie kommt es, dass die Kliniken immer noch unterschiedliche Praktiken bezûglich einer so
wichtigen Information wie der Namensführung des Patienten führen können?
2) Denkt der Minister nicht auch, dass hier eine einheitliche Regelung getroffen werden muss
im Sinne für mehr Sicherheit für den Patienten?
3) Was gedenkt der Minister in diesem Bereich zu tun?
4) Wer übernimmt die Verantwortung für Kôrperschäden bei der Verwechslung des Patienten,
falls diese auf eine uneinheitiiche Verwendung von Namen zurückzuführen wäre?

Mit tiefem Respekt

Jean Colombera
Abgeordneter
 


Antwort (23.11.2012) von Herrn Mars Di Bartolomeo, Gesundheitsminister:


L'identification des patients lors de leur admission dans un établissement hospitalier
dépend des procédures d'enregistrement de l'établissement concerné. Pour les personnes
protégées au titre de l'assurance maladie ou de l'assurance accident, une identification univoque
est assurée par l'utilisation du matricule national. A défaut de matricule national, les noms,
prénoms et date de naissance permettent l'identification univoque des patients hospitalisés.
Conformément au plan hospitalier national du 13 mars 2009, chaque établissement
hospitalier a en outre l'obligation de mettre en place des structures d'évaluation et d'assurance
qualité des prestations hospitalières, dont une des missions est « de développer et de contribuer à
la mi.se en place .sous la responsabilité de l'organisme gestionaire d'un programme interne de
gestion globale et coordonné de la qualité et des risques ».
Les dispositions relatives à la sécurité de l'identification de chaque patient hospitalier et à
la gestion des risques liés à son séjour, y compris les risques liés aux procédures d'identification,
sont donc rassemblées dans chaque établissement hospitalier.