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Anfragen 2011 - 2012
Parlamentarische Anfragen 2011 - 2012
Frage 2393 (04.11.2012) von Herrn Jean Colombera (ADR) betreffend
die Identifikation von Patienten:
Herr Präsident,
Hiermit bitte ich Sie folgende pariamentarische Anfrage an den Gesundheitsminister weiterzuleiten.
Immer wieder fällt es auf, dass es bei der Namensführung der Patienten in den einzelnen Kliniken
unterschiedliche Vorgehensweisen bestehen. Die einen geben bei Frauen zunächst den „Nom de
jeune fille" an, der dann mit dem Namen der "épouse" ergânzt wird. Andere Kliniken nehmen den
Namen der verheirateten Frau a(s Ersten um ihn mit dem Jungmädchennamen zu ergänzen.
Des fuhrt leider beim niedergelassenen Arzt dazu, wenn er Dokumente aus verschiedenen Kliniken
erhäit, dass er sich mit dem Umstand auseinandersetzen muss die Personen richtig einzuordnen, was
manchmal zu Probleme führen kann.
Fragen:
1) Wie kommt es, dass die Kliniken immer noch unterschiedliche Praktiken bezûglich einer so
wichtigen Information wie der Namensführung des Patienten führen können?
2) Denkt der Minister nicht auch, dass hier eine einheitliche Regelung getroffen werden muss
im Sinne für mehr Sicherheit für den Patienten?
3) Was gedenkt der Minister in diesem Bereich zu tun?
4) Wer übernimmt die Verantwortung für Kôrperschäden bei der Verwechslung des Patienten,
falls diese auf eine uneinheitiiche Verwendung von Namen zurückzuführen wäre?
Mit tiefem Respekt
Jean Colombera
Abgeordneter
Frage 2392 (04.11.2012) von Herrn Jean Colombera (ADR) betreffend
die internationale Konkurenz im Krankenhaussektor:
Herr Präsident,
Hiermit bitte ich Sie folgende pariamentarische Anfrage an den Gesundheitsminister weiterzuleiten.
Einem Bericht der BBC und anderen britischen Medien zufolge, ermutigt die englische Regierung den
besten Kliniken des Landes eine Expansion ihrer Dienstleistungen ins Ausiand zu erwägen. Die Idee
besteht darin im Rahmen des Programms „NHS Global" Dienstleister aus dem staatlichen britischen
Gesundheitssystem (NHS) im Ausland ihre Dienste anzubieten zu lassen um auf der einen Seite die
britische medizinische und klinische Kompetenz zum Tragen zu bringen, auf der anderen Seite
allerdings auch Erträge zu erwirtschaften, die dann in das nationale NHS System reinvestiert werden
können.
Luxemburg verfügt über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, wie kürzlich wieder einmal
die diesjährige Vergleichsstudie des Forschungskonsortium „European Health Consumer
Powerhouse" festgestellt hat. Was demnach im britischen NHS als Idee vorgebracht wird, von der
britischen Regierung zur Umsetzung ermutigt wird, könnte möglicherweise ebenfalls im hiesigen
Gesundheitssystem sich als machbar erweisen. Aussagen von politischer Seite der letzten Jahre
zufolge sind die Kliniken gut aufgestellt, die Versorgungsstrukturen modernisiert worden, die Anzahl
an hochspezialisierten Ärzten in den Kliniken des Landes überproportional hoch, so dass die britische
Idee einer Expansion von Expertise aus den nationalen Kliniken ins Ausiand zumindest eine Prüfung
wert zu sein scheint.
Fragen:
1) Denkt der Minister an eine ähnliche Ermunterung der nationalen Kliniken um sich dem
internationalen Wettbewerb zu stellen und sich um neue Marktanteile im Ausland zu
bemühen?
2) Sollte nach den Reformen der letzten Jahre im Rahmen der Notwendigkeit von Innovation
die Gesundheitsökonomie nicht motiviert werden um in der Grossregion mit dem Angebot
von Dienstleistungen aktiv zu werden?
3) Welche Initiativen denkt der Minister in diesem Sinne zu unternehmen?
4) Würde der Minister eine renommierte britische Klinik ermuntern einen Ableger in
Luxemburg einzurichten um der internationalen Bevölkerung sowie privater Bevölkerung die
Mögiichkeit zu eröffnen sich in dieser UK-Klinik behandeln zu lassen und parallel dazu
beitragen die Gesundheitsökonomie in Luxemburg zu diversifizieren?
Mit tiefem Respekt
Jean Colombera
Abgeordneter
Frage 2380 (28.10.2012) von Herrn Jean Colombera (ADR) betreffend Stürze von Patienten
während einem Klinikaufenthalt:
Herr Präsident,
Hiermit bitte ich Sie folgende pariamentarisclne Anfrage an den Gesundheitsminister weiterzuieiten.
In den Kliniken besteht scheinbar die Praxis, bei Stürzen von Patienten wahrend des
Klinikaufenthalts, dieselben Vorfalle auf gesonderten Formularen zu dokumentieren und diese an
eine administrative Verarbeitungsstelle weiterzuielten zwecks interner Auswertung.
Stürze können vermieden werden und die Auswertung dieser Formulare mit den Umständen, die
zum Sturz geführt haben, kônnen als Basis dienen für Verbesserungen in der Versorgung respektive
der Aufsicht durch das Personal auf den Pfiegestationen.
Fragen:
1) Wie systematisch werden Vorfälle wie Stürze von Patienten wahrend des Klinikaufenthaltes
in den nationalen Kliniken dokumentiert, ausgewertet und evaluiert?
2) Gibt es eine Meldepflicht bei Stürzen und erhalt das Gesundheitsministerium Rückmeidung
bezüglich der Frequenz und Konsequenzen der Stürze?
3) Was war bisweilen die Frequenz von Brüchen im Rahmen eines Krankenhausaufenthaites
und wie ist der Durchschnittsalter der involvierten Personen?
4) Gibt es môglicherweise einen Zusammenhang zwischen der Inzidenz von Stürzen und dem
Personalschlüssel für eine gegebene Pflegestation und welche Rückschlüsse kann man
ziehen?
5) Wer übernimmt die Verantwortung, falls es sich herausstellen sollte, dass das
Personaischlüssel für die Pflegestation zum Zeitpunkt des Vorfalls ungenügend war?
6) In welchem MaBe übernehmen Haftpflichtversicherungen die Kosten für solche Vorfalle?
7) Welche Massnahmen gedenkt das Gesundheitsministerium den Kliniken des Landes
vorzuschiagen um die Rate von Stürzen in den Kliniken zu reduzieren und gedenkt der
Minister eine Sensibilisierungskampagne zu diesem Thema zu tun?
Mit tiefem Respekt
Jean Colombera
Abgeordneter
Frage 2357 (16.10.2012) von Herrn Gilles Roth (CSV) betreffend Orthodontie-Behandlungen:
In einem Interview in „Die Welt“ bestätigt EUGesundheitskommissar John Dalli, dass jede zehnte Behandlung in europäischen Krankenhäusern dem Patienten schadet. Es würden 37.000 Patienten an Krankenhausinfektionen sterben, 4,1 Millionen Patienten würden durch Krankenhauskeime infiziert.
Der Kommissar fordert die EU-Mitgliedsländer auf, die Rechte von Patienten bei Behandlungsfehlern
zu verbessern. So sollten Fehler besser erfasst werden, Klagen erleichtert und Entschädigungen
sichergestellt werden.
In diesem Kontext möchte ich folgende Fragen an den Gesundheitsminister richten:
1. Hat Luxemburg mit Zahlen zu den europäischen Statistiken beigetragen? Wenn ja, welche Zahlen wurden von Luxemburg an die Institutionen weitergeleitet, z. B. im Rahmen der HELICS- und IPSE-Studien?
2. Gibt es Hinweise, wo Luxemburg statistisch im europäischen Vergleich liegt?
3. Wie viele Fälle gibt es in Luxemburg zu verzeichnen?