
Referenzarzt: gekränkte Verhandlungspartner
Verhandlungen scheinen festgefahren
(BB) - Am Mittwoch kamen die CNS und Ärztevertreter zu Verhandlungen zusammen. Es wurde über das Konzept des Referenzarztes diskutiert. Dabei kam es allerdings zum Eklat.
„Die Krankenkasse wollte einen Rückzieher machen, und die Nomenklaturkommission aufheben. Wir können dieses Verhalten nicht nachvollziehen“, sagte AMMD-Generalsekretär, Dr. Claude Schummer, am Mittwoch gegenüber Radio DNR.
Gegenstand der Unterredung war die Gebührenordnung für die neuen medizinischen Leistungen des Vertrauensarztes. Beim vorigen Austausch Anfang Februar hatten sowohl die CNS als auch die Ärztevertreter von „konstruktive“ Gespräche gesprochen.
Nun scheinen die Verhandlungen aber festgefahren. „Wir haben das Gefühl, dass die CNS dem Minister in den Rücken fällt“, betonte Claude Schummer. Zunächst wolle man sich also Zeit lassen, ein Treffen sei für den 22. März anberaumt, so Schummer, der sich allerdings über einen neuen Anlauf skeptisch zeigt. Der Referenzarzt sollte zum 1. Januar 2012 eingeführt werden, seitdem kam es aber immer wieder zu Verzögerungen
Quelle: wort.lu
Datum: 16.02.2012